Sie haben wenig Budget und keine Mitarbeiter für Forschung und Entwicklung? Dann lassen Sie forschen! Die KME vergibt Forschungsaufträge zu Projekten, die betriebliche Praxis-Probleme lösen und nachhaltige Wettbewerbsvorteile schaffen. Die Ergebnisse stehen allen Mitgliedsbetrieben der bayerischen M+E Arbeitgeberverbände zur Verfügung.

Orientieren Sie sich an den aktuellen Themenvorschlägen.

Die Durchführung von Forschungsaufträgen bindet große finanzielle und personelle Ressourcen. Nutzen Sie als kleiner oder mittlerer Betrieb deshalb die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungsinstituten. Wir unterstützen Sie tatkräftig bei der Finanzierung von Projekten, bei der Vermittlung von Partnern sowie beim umfassenden Erfahrungsaustausch. So stärken Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit und helfen, den Standort Bayern zu sichern.

Die KME – Kompetenzzentrum Mittelstand GmbH wurde vom vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. zusammen mit der TU München International gegründet. Ziel ist es, den intensiven Austausch von Wissenschaftlern mit den Mitgliedsbetrieben der bayerischen Metallarbeitgeberverbände zu fördern und unternehmensübergreifende Forschungsprojekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu initiieren.

Aktuellste Projekte

Nut­zen Sie die Chan­cen, mit in­no­va­ti­ven Un­ter­neh­men und her­vor­ra­gen­den baye­ri­schen For­schungs­ein­rich­tun­gen in un­ter­neh­mens­über­grei­fen­den For­schungs­pro­jek­ten pra­xis­ori­en­tier­te Er­geb­nis­se zur Stei­ge­rung Ih­rer Wett­be­werbs­fä­hig­keit zu er­ar­bei­ten!

Aktuellste Projekte

Grüne-Stahl-Flachprodukte aus Post-Consumer-Schrott (ELECTRIC-GREEN)

Während niedrigqualitative Langprodukte aus Post-Consumer-Schrott mittels Elektrolichtbogen-Schmelzen etabliert sind, stellen Flachprodukte und hochqualitative Langprodukte höhere Anforderungen an chemische Zusammensetzung, Gefüge und Verarbeitung. Diese werden durch unvermeidliche Begleitelemente wie Kupfer, Zinn oder Zink kritisch beeinflusst. Ziel ist es daher, die Auswirkungen dieser Elemente auf Zähigkeit, Umform- und Fügbarkeit, Oberflächengüte und mechanische Eigenschaften systematisch zu verstehen. Dies soll eine wissensbasierte Qualifizierung grüner Lang- und Flachprodukte ermöglichen, die kurz- bis mittelfristig industriell einsetzbar sind. Daraus resultiert eine signifikante Reduktion des CO2-Rucksacks der Downstream-Produkte und damit Wettbewerbsvorteile durch höhere Marktakzeptanz und potenziell reduzierte Kosten bei CO2-Bepreisung.

Ganzheitliches zirkuläres Design und Nachhaltigkeitsbewertung von Produkten und Dienstleistungen (ZirkDeNaBe)

Die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) ist ein vielversprechender Ansatz, um ökonomischen, regulatorischen und gesellschaftlichen Anforderungen an eine Nachhaltigkeitstransformation gerecht zu werden. Sie bietet das Potenzial, umweltliche Ziele wie Klima- und Ressourcenschutz mit Innovation, Versorgungssicherheit sowie unternehmerischen Chancen zu kombinieren. Soll dies erfolgreich sein, müssen die physische Gestaltung der Produkte nach kreislaufwirtschaftlichen Prinzipien und das zugehörige Geschäftsmodell integriert gedacht werden. Hierzu bedarf es der Entscheidungsunterstützung im Innovationsprozess durch Kennzahlen, die es Entwicklern und Innovationsmanagern ermöglichen, bei ihren Entscheidungen umweltentlastende, aus ökonomischer Sicht vorteilhafte und regulativ konforme Optionen zu wählen. Insbesondere für den Mittelstand existiert eine solche Entscheidungsunterstützung jedoch bislang noch nicht.